Ein modernes Smartphone kann heutzutage mit vielen Apps erweitert werden, die kostenlos und kostenpflichtig zu haben sind. Apple hat den größten App Store und mit 350.000 Apps das größte Angebot. Einige Apps beinhalten eine “In-App“-Funktion. Damit kann man innerhalb einer App zum Beispiel Zusatzmodule kaufen.
Unter anderem Kinder kennen sich meist mit dem iPhone oder iPad besser aus, als die Eltern. Allerdings zahlen die Eltern für den Spaß des Kindes. Hier hat Apple nun versucht, den Eltern ein Stück finanzielle Sicherheit zurückzugeben. Dies geschieht mittels eine Passwort-Abfrage beim Kauf eines In-App-Inhalts.
Bislang ist es so gewesen, dass die Passwortabfrage beim Kauf eines In-App-Inhalts nicht mit einem Passwort bestätigt werden musste oder dies erst sehr spät abgefragt wurde. Mit einer simplen Bestätigung konnte man so grenzenlos alle Inhalte herunterladen, was am Ende des Monats für eine teure Überraschung gesorgt hat. Aus diesem Grund sind nun In-App-Inhalte mit einem Passwort versehen. Die Funktionalität erinnert dabei an iTunes bzw. dem Apple App Store. Vor dem Kauf muss das Passwort des Apple-Benutzerkontos eingegeben werden. Ist dies richtig, können alle weiteren Inhalte ohne Passwort heruntergeladen werden, da man sich beim ersten Mal authentifiziert hat.
Insgesamt bleibt man für 15 Minuten im System geloggt und kann in diesem Zeitraum ohne Passwortabfrage weiterkaufen. Das Passwort ist sicher eine gute Idee und sollte durchaus vor ungewollten Kosten schützen. Einen hundertprozentigen Schutz gibt es aber nicht, außer die Internetverbindung des Apple-Geräts wird gekappt. Der Gedanke von Apple hinter diesem Mechanismus ist, dass eigentlich die Eltern eines Kindes den ersten In-App-Kauf tätigen bzw. zur Kenntnis nehmen und somit die Kostenkontrolle bewahren können.
via gigaom


















