Gestern hat Apple sein neues Apple MacBook Air vorgestellt. Eine Überarbeitung war lange überfällig und die Spekulationen haben sich bestätigt. Das neue Apple MacBook Air ist ein Netbook und kein Notebook mehr. Das ist auf die Bildschirmgröße von 11,6-Zoll zurückzuführen.
Das Design ist natürlich enorm hübsch und minimalistisch, was ganz eindeutig auf Apple hinweist. Die Technik im Apple MacBook Air ist gut, aber nicht überwältigend. Auf das 13,3-Zoll-Modell verzichtet der Hersteller aber nicht gänzlich und wird dieses parallel zum Netbook verkaufen.
Die Preise bei Apple sind manchmal astronomisch, was beim Netbook absolut zutrifft. Stolze 999 Euro soll die Basiskonfiguration mit einem 11,6-Zoll-Bildschirm kosten. Dafür bekommt man im Endeffekt nicht viel und andere Netbooks haben noch viel mehr zu bieten. Das Ursprung-MacBook Air war aber auch eher ein Notebook der obersten Business-Kategorie. Extrem flach, extrem schön und in überall ein Hingucker – das ist das MacBook Air.
Man könnte das 11-Zoll-Modell als Einsteiger-MacBook Air bezeichnen. So wirklich stimmt dies aber nicht und letzten Endes dürfte der Geschmack darüber entscheiden, welches der beiden Modell man sich zulegt. Auf dem 13-Zoll-Modell kann man definitiv etwas besser arbeiten und auch Filme machen ein bisschen mehr Spaß. Der 11-Zöller ist dagegen in Sachen Mobilität nicht zu schlagen. Doch kommen wir nun zu den Leistungsdaten. Vom neuen MacBook Air gibt es zwei Modelle, von denen jeweils unterschiedliche Konfigurationen zu haben sind. Beim Netbook kann der Intel Core 2 Duo mit 1,4 oder 1,6-GHz arbeiten. Im MacBook Air Notebook gibt es dagegen 1,8 GHZ. Der 2-GB-Arbeitsspeicher arbeitet in beiden Modellen. Für Die Grafikausgabe ist der NVIDIA GeForce 320M Grafikchip zuständig.
Natürlich kann das neue MacBook Air problemlos mit HD-Material umgehen. Die eigene Auflösung des Netbooks beträgt 1366 x 768 Pixel. Das 13-Zoll-Modell kommt dagegen auf 1440 x 900 Pixel. Für die Wiedergabe in Full-HD muss also ein externer Bildschirm herangezogen werden. Der spezielle Mini DisplayPort vom MacBook Air kann mit verschiedenen Adaptern auch zu einem HDMI-Anschluss umfunktioniert werden. Apple verwendet keine gewöhnliche Festplatte, sondern einen SSD-Speicher. Die Grundversion des Netbooks kommt mit 64-GB-Speicher daher. Nur wenn man den 1,6-GHz-Prozessor wählt, bekommt man auch den größeren 128-GB-Speicher. Beim Notebook gibt es maximal 256-GB-Speicher.
Mit seinem Aluminium-Gehäuse bringt es das Netbook auf ein Gewicht von rund 1 Kilogramm. An der dicksten Stelle mist es 1,7 cm, während an der dünnste Stelle gerade einmal 3 Millimeter erreicht werden. Ums ins Internet zu gelangen, gibt es lediglich WLAN. Über Bluetooth geht es theoretisch auch, wobei diese Schnittstelle eher zur Datenübertragung und zur Kommunikationen zwischen zwei Geräten genutzt wird. Einen normalen LAN-Anschluss gibt es nicht. Enttäuschend finden wir auch die Akkulaufzeit von nur 5-7 Stunden. In Sachen Preis/Leistung stimmt das neue MacBook Air in vielen Punkten nicht. Generell handelt es sich aber um ein Luxus-Artikel, der eben entsprechend Geld kostet und einen unverkennbare Optik aufweist.


















