Gerade erst hat die offizielle Auslieferung des Neofonie WeTab begonnen, da räumt der Geschäftsführer seinen Platz und tritt zurück. Die Neofonie WeTab GmbH wird also nicht mehr länger unter der Führung von Helmut Hoffer von Ankershoffen arbeiten. Doch warum dieser plötzliche Rücktritt? Herr von Ankershoffen hat sich einen dummen Fehler erlaubt, der wirklich nicht hätte sein müssen.
Passiert ist folgendes: Das Neofonie WeTab wird im Moment exklusiv vom Online-Shop Amazon vertrieben. Die Reaktionen in Form von Rezensionen sind niederschmetternd.
Wie schon vor dem Verkauf des Neofonie WeTab, hagelt es auch diesmal herbe Kritik aus allen Seiten. Doch diesmal berichten echte Kunden, die sich etwas anderes und besseres unter dem Neofonie WeTab vorgestellt haben. Unzufriedene Kunden veröffentlichen aber gerne schlechte Kritik, während zufriedene Kunden sehr selten einen Bericht verfassen. Einige Aufmerksamen ist aber aufgefallen, dass einige (positive) Rezensionen etwas unglaubwürdig klingen.
Die Rezensionen von “Peter Glaser” und “Claudia Kaden” wurden etwas genauer angesehen. Dahinter “versteckt” haben sich Helmut Hoffer von Ankershoffen und Sandra Hoffer von Ankershoffen, seine Ehefrau. Dummweise haben die beiden vergessen, in den privaten Einstellungen das öffentliche Profil nicht sichtbar zu machen. Die gefälschten Rezensionen wurden mittlerweile gelöscht und auch eine offizielle Stellungnahme liegt vor. Angeblich hat der Geschäftsführer nicht im Name der Firma gehandelt. Die Situation wird im Statement ein wenig heruntergespielt, denn Inhaltlich bleibt von Ankershoffen von seinem eigenen Produkt überzeugt:
“Die beiden fraglichen Rezensionen auf Amazon habe ich privat verfasst ohne mich mit der übrigen Geschäftsführung oder unserer Kommunikationsabteilung abzustimmen. Ich wollte damit meiner Freude über den Marktstart und meiner Überzeugung, dass das WeTab ein tolles Gerät ist, Ausdruck verleihen. Inhaltlich stehe ich voll hinter dem, was ich dort geschrieben habe.”
Wirklich verwunderlich ist dies nicht, aber keine schöne Aktion. Mit gefälschten Rezensionen wird das echte Käuferbild geschädigt und man kann daran nicht mehr festmachen, ob ein Produkt wirklich gut angekommen ist. Viele legen einen großen Wert auf gute Bewertungen und ordentliche Testberichte, um beim Kauf ganz sichergehen zu können. Von Ankershoffen sagt: “Ein Fehler war es allerdings, nicht meinen eigenen Namen für die Bewertung zu verwenden. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle entschuldigen! Wegen der anhaltenden Diskussionen in der Öffentlichkeit rund um meine Person in den letzten Wochen habe ich mich daher entschieden, meine Position als Geschäftsführer der WeTab GmbH bis auf weiteres ruhen zu lassen. Die Vertretung der WeTab GmbH nach außen übernimmt weiterhin Geschäftsführer Tore Meyer.”
Eine wirklich kuriose Story, die einen herben Beigeschmack für den Geschäftsführer nach sich zieht.
via inside-handy


















