Research in Motion (RIM) muss den Namen seines kommenden Betriebssystems BBX ändern, wie das Unternehmen selbst über Twitter mitteilt. Schuld daran ist ein Streit mit dem Unternehmen “Basis International“. Sie programmieren und bieten unter dem Namen BBX Entwicklerwerkzeuge an.
Bereits im Oktober hat sich Basis International alles andere erfreut darüber gezeigt, dass RIM den Namen BBX verwenden will. Prompt wurde eine Klage wegen Markenrechtsverletzung eingereicht. Die US-Richter sehen ebenfalls eine Markenrechtsverletzung und untersagen RIM die Verwendung von BBX.
Der neue Name lautet schlicht Blackberry 10, erfüllt aber dieselben Zwecke. Der Name eines Systems ist mehr oder weniger Kosmetik, sodass sich RIM deshalb wohl kaum großartigen ärgern wird. Das etwas Kuriose an der Geschichte ist, dass die Firma Basis International sogar RIM helfen kann, zu besserem Erfolg zu gelangen. Sie haben nämlich ein Entwicklerwerkzeug entwickelt, mit dem sich iOS-Apps auf der Blackberry Plattform nutzen lassen. Fraglich ist nur, ob das eine echte Konvertierung ist, oder nur eine Art Emulator. Schon das Blackberry Playbook hat einen Emulator spendiert bekommen, mit dem sich Android Apps starten lassen.
Vor Kurzem sind schon ein paar Gerätenamen ins Netz gelangt, die mit dem neuen Blackberry 10 Betriebssystem arbeiten werden. Darunter das im Bild zu sehende Blackberry London, das in Europa nach bisherigem Stand als Blackberry Milan erscheinen könnte.


















