Der Blackberry Hersteller Research in Motion (RIM) steckt in der Krise, und zwar tiefer, als es vielleicht bekannt ist. RIM sucht laut BGR.com nach Lizenznehmern für das eigene Betriebssystem. Aber auch ein Verkauf von RIM wird in Betracht gezogen.
Als möglicher Käufer wird zwar Samsung genannt, die nach Informationen von Reuters aber doch kein Interesse haben. Allerdings hat Samsung kurzzeitig darüber nachgedacht. Die Koreaner haben allerdings mit Google Android, Windows Phone 7, Bada und künftig auch Tizen schon genug Systeme.
Möglicherweise ist der teure Preis daran Schuld, dass sich Samsung gegen einen Kauf entschieden hat. An der Börse soll RIM rund 8,5 Milliarden Dollar Wert sein. Der Verkauf soll rund 10 Milliarden US-Dollar erwirtschaften. Jim Balsillie, einer der beiden Chefs von RIM hat schon Kontakt zu zahlreichen potenziellen Käufern aufgenommen.
Es wird schwer sein einen Lizenznehmern zu finden, der sich für das Blackberry OS Betriebssystem interessiert. Da erscheint ein Verkauf schon einfacher, wenn der Preis und die Umstände stimmen. Auf jeden Fall steht es um RIM nicht gut und der einzige Ausweg scheint eben der Verkauf. Wie auch Nokia steht RIM scheinbar vor dem Aus, wenn nicht schnell etwas passiert.
In diesem Jahr ist vom Blackberry Hersteller nicht viel zu erwarten. Im September soll das erste Smartphone auf Basis von Blackberry 10 erscheinen. Im April wird das Blackberry Playbook auch als 3G-Variante verkauft. Im Dezember 2012 folgt dann ein Blackberry Playbook im 10-Zoll-Format.


















